Liebfrauenkirche - Evangelische Kirchengemeinde St. Sylvestri und Liebfrauen, Wernigerode

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Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche, an der von Nordhausen kommenden Harzstraße – einer wichtigen Handelsstraße – gelegen, wurde erstmals 1230 erwähnt. Mit der Gründung des Chorherrenstiftes an der Sylvestrikirche ging der Rang der Stadtkirche an die inmitten des Wohnbezirks der Handwerker und Bauleute befindlichen Liebfrauenkirche über.
1751 wurde sie bei einem großen Stadtbrand ein Raub der Flammen. Von 1756 bis 1762 erfolgte der Wiederaufbau unter der Bauleitung von Dietrich Benjamin Nicolai als rechteckige Saalkirche im Barockstil. Die Holzdecke ist eine als „hölzerner Himmel“  gestaltete  Brettertonne. Die Festseite mit der Orgel und dem Haupteingang befindet sich im Osten, der hölzerne Kanzelaltar steht an der Südseite. Ihm gegenüber befindet sich auf der Nordseite ein großes hölzernes Kruzifix. Der Turm wurde 1841 fertig gestellt und trägt vier kleine Spitzhelme. Er kann täglich besichtigt werden und bietet einen wunderschönen Blick über die Stadt.

Die Innenausstattung der Kirche ist ganz in Holz gehalten mit umlaufenden Logen. Das Gestühl ist in Längs- und Querreihen um den Kanzelaltar angeordnet. Im Zentrum steht ein gotischer Taufstein. Die Orgel wurde 1765 gebaut, der Orgelprospekt (Gehäuse) 1783. 1862 baute die Orgelbaufirma Sauer aus Frankfurt ein neues Instrument mit romantischen Klang.

In der Liebfrauenkirche findet sonntäglich um 10 Uhr Gottesdienst statt. Sie wird auch häufig für Konzerte genutzt.

Von April bis Oktober ist die Kirche täglich geöffnet, montags bis sonnabends von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr, sonntags von 14 Uhr bis 16 Uhr.



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